Gedichte



Weihnacht

Es glänzen hell die Sterne
Weit übers Land hinaus,
Es rufen aus weiter Ferne
Glocken ins Gotteshaus.
Und durch die Friedhofspforte
zieht die Gemeinde still,
die dem fröhlichen Worte
der Weihnacht lauschen will.
Der weiße Schnee deckt leise
das stille, schlafende Land.
Es klingt wie Orgelweise,
ein Zauber hält alle gebannt.
Es ist ein Licht erklommen,
das übergoldet die Nacht,
es ist Kunde gekommen,
die ist allen gebracht.
Allen, in allen Reichen
klingt dies lockende Wort
ein Sehnen sondergleichen
reißt alle Herzen fort.
Und die sich hart bekriegen,
sollen einander verzeihen,
und die in Ketten liegen,
sollen gerettet sein.
Und die in Nacht verzagen,
soll Himmelslicht erbau'n,
und die da Heimweh tragen,
sollen die Heimat schau'n.
Es ist ein Lied erklungen
von jubelnd heller Art,
es ist ein Ros entsprungen
aus einer Wurzel zart.

Verfasser ist mir unbekannt


26.12.06 14:14



Die heiligen drei Könige

Drei Könige wandern aus Morgenland;
Ein Sternlein führt sie zum Jordanstrand;
In Juda fragen und forschen die drei,
Wo der neugeborene König sei.
Sie wollen Weihrauch, Myrrhen und Gold
Dem Kinde spenden zum Opfersold.
Und hell erglänzet des Sternes Schein,

Zum Stalle gehen die Kön'ge ein.
Das Knäblein schauen sie wonniglich,
Anbetend neigen die Kön'ge sich,
Anbetend neigen die Kön'ge sich,
Sie bringen Weihrauch, Myrrhen und Gold
Zum Opfer dar dem Knäblein hold.


Peter Cornelius
26.12.06 14:05




Heiliger Abend

Als ich so aus dem Fenster seh,
in Hamburg dieses Jahr,
es liegt schon wieder mal kein Schnee,
ist langsam nicht mehr wahr.

Wo kommt da Weihnachtsstimmung her,
die Glocken läuten zwar,
doch peitscht der Regen immer mehr,
laut an das Haus, wie jedes Jahr.

Da fällt mir die Geschichte ein,
vor langer Zeit wurd sie vollbracht,
als kam das kleine Jesulein,
zur Welt im Stall ganz sacht.

Und da lag auf des Stalles Dach,
nun ganz gewiss kein Schnee,
ich dachte lange drüber nach,
trank meinen heissen Tee.

Die Weihnachtsstimmung heut`ger Zeit,
bestimmt Geschäft und Geld,
ich bin dazu nicht mehr bereit,
weil mir das nicht gefällt.

Die Regenwolken sind verzogen,
ein Stern blinkt hell am Himmelszelt,
noch ist die Welt nicht ganz verbogen,
die Botschaft doch auf ewig hält.

Und während ich die Schritte lenke,
zur Kirche, wo die Glocke läut,
ich endlich weihnachtlich nun denke,
wir gehen zum Geburtstag heut.

So wünsch ich allen die dies lesen,
die wunderbare Heil`ge Nacht,
und ist es wieder schön gewesen,
dann hat es doch nur ER vollbracht.

Heinz Bornemann

24.12.06 07:22



Weihnachten bei den Großeltern

Heut abend, als wir zu euch gingen,
da war in der Luft ein leises Klingen,
da war ein Rauschen, man wußt’ nicht woher,
als ob man in einem Tannenwald wär,
da huschte vorüber und ging nicht aus
ein heimliches Leuchten von Haus zu Haus.
Der Mond kam über die Dächer gesprungen:
„Wohin noch so spät, ihr kleinen Jungen?
Ihr müßt ja zu Bett, was fällt euch ein?"
und lachte uns an mit vollem Schein.
Da lachten wir wieder: „Du alter Klöner,
heut abend ist alles anders und schöner.
Und glaubst du’s nicht, kannst mit uns gehen,
da wirst du ein blaues Wunder sehn."
Da sprang er leuchtend uns voran,
bei diesem Hause hielt er an.
Wir gingen hinein mit froher Begier,
und Klingen und Rauschen und Leuchten ist hier.

Jakob Loewenberg
23.12.06 07:51



Sind die Lichter angezündet


Sind die Lichter angezündet,
Freude zieht in jeden Raum.
Weihnachtsfreude wird verkündet
unter jedem Lichterbaum.
Leuchte Licht mit hellem Schein.
überall, überall soll Freude sein.

Süße Dinge, schöne Gaben
gehen nun von Hand zu Hand.
Jedes Kind soll Freude haben,
jedes Kind in jedem Land.
Leuchte Licht mit hellem Schein.
überall, überall soll Freude sein.

Sind die Lichter angezündet,
rings ist jeder Raum erhellt.
Weihnachtsfriede wird verkündet,
geht hinaus in alle Welt.
Leuchte Licht mit hellem Schein.
überall, überall soll Friede sein.



Sind die Lichter angezündet,
Freude zieht in jeden Raum.
Weihnachtsfreude wird verkündet
unter jedem Lichterbaum.
Leuchte Licht mit hellem Schein.
überall, überall soll Freude sein.

Süße Dinge, schöne Gaben
gehen nun von Hand zu Hand.
Jedes Kind soll Freude haben,
jedes Kind in jedem Land.
Leuchte Licht mit hellem Schein.
überall, überall soll Freude sein.

Sind die Lichter angezündet,
rings ist jeder Raum erhellt.
Weihnachtsfriede wird verkündet,
geht hinaus in alle Welt.
Leuchte Licht mit hellem Schein.
überall, überall soll Friede sein.

Erika Engel


22.12.06 13:55


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